Landesverbandstag 2013
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03.05.2013 Empfang im Rathaus Borken

Von der See ins Binnenland

Die Borkener Marinekameradschaft feierte ihren 90. Geburtstag

Borken. Grund zum Feiern hatten die Mitglieder der Borkener Marinekameradschaft um ihren Vorsitzenden Richard Koch. Die Kameradschaft feierte am vergangenen Wochenede ihren 90. Geburtstag. Auftakt war am Freitagnachmittag, 3. Mai, ein Empfang im Borkener Rathaus. Bürgermeister Bernd Heßler begrüßte die Delegation, deren Ehrengast Karl Heid, Präsident des Deutschen Marinebundes, war.

Bürgermeister Bernd Heßler begrüßte  die Gäste im Rathaus-Foyer und gratulierte persönlich auch im Namen der städtischen Körperschaften zum 90.Geburtstag der Borkener Marinekameradschaft. „Es ist schon recht ungewöhnlich, dass mitten in Deutschland und weit weg vom Meer eine Marinekameradschaft gegründet wurde und die trotzdem ein richtiges,  ein außer Dienst gestelltes ehemalige Wachboot der Bundesmarine als Vereinsheim ihr Eigen nennen kann,“ so Bürgermeister Bernd Heßler

Auch Präsident Karl Heid, inzwischen zum dritten Mal Gast in Borken, überbrachte der Marinekameradschaft Borken seine Glückwünsche. Zum Jubiläumstag war die MK Borken gleichzeitig Gastgeber des Landesverbandstages Hessen am Samstag, dem 4. Mai.

Heizer und Kesselschlosser

Vereinsvorsitzender Richard Koch blätterte in seiner Ansprache in der 90-jährigen Chronik der Marinekameradschaft und erklärte, wie die Gründung der MK Borken zustande kam. Als 1922 das Braunkohlkraftwerk Main -Weser gebaut wurde, entstand ein großer Personalbedarf an Männern, die sich mit der Dampftechnik auskannten. Da zu dieser Zeit Schiffe der damaligen kaiserlichen Marine mit Dampftechnik angetrieben wurden, lag es nahe, diese Leute abzuwerben und in die Region zu holen. So setzten sich bereits 1923 erste Seeleute zusammen und gründeten eine Marinekameradschaft. Über viele Jahre tagten sie in einem Gasthaus und nutzten es als Vereinsheim. Doch in all den Jahren wuchs der Wunsch nach einem eigenen maritimen  Heim in den Köpfen der Männer. 1989 schöpfte die Marinekameradschaft Hoffnung, als mit der politischen Wende und der damit verbundenen deutschen Einheit so manches Boot und Schiff aus den beiden Marinebeständen ausgesondert wurde. Beim Geburtstag des inzwischen verstorbenen Ehrenmitgliedes Alfred Möller bekam  die lang gehegte Idee neue Nahrung. Kontakte zum Deutschen Marinebund zur Überlassung eines außer Dienst gestellten Bootes wurden geknüpft. Im Herbst 1992 wurde dann der Marinekameradschaft das Küstenwachboot KW 18 angeboten und zum symbolischen Preis von einer Deutschen Mark von der Marinekameradschaft Borken erworben. Allerdings mit der Auflage, das Boot in einem Verteidigungsfall wieder an die Deutsche Bundesmarine zu übergeben.  Am 26. April 1994 erreichte KW 18 nach viel Arbeit, reichlich Organisation und Engagement sowie durch tatkräftige Unterstützung der damaligen Panzerpionierkompanie 50 aus Fritzlar den Singliser See, dem heutigen Liegeplatz.

Modell als Geschenk

Einen Rückschlag gab es im Jahr 1998, als das Schiff durch einen vorsätzlich gelegten Brand schwer beschädigt wurde. Statt Resignation gab es Optimismus und eine Trotzreaktion. Jetzt erst recht! Monate harter Arbeit folgten. Ehrenamtliches Engagement und vielfältige Unterstützung aus der Öffentlichkeit und von Firmen begleiteten den Wiederaufbau. Inzwischen sind die Strapazen fast vergessen.

Im Normalfall erhält das Geburtstagskind Präsente. Die Marinekameradschaft Borken machte es zum 90-jährigen Jubiläum aber umgekehrt und überreichte der Stadt Borken als Dank für die stetige Unterstützung ein Modell des Küstenwachbootes KW 18, das Vereinsmitglied Hans-Georg Braun in monatelanger Arbeit maßstabsgetreu nachgebaut hat. Jetzt wird im Rathaus nach einem geeigneten Platz dafür gesucht, den man sicherlich auch finden wird. Ob das Modell allerdings auf schwimmende Weise im Rathaus vor Anker geht ist dann doch eher fraglich (Fotos: Peter Zerhau).sb.

Das Modell von KW 18 als Geschenk für die stetige Unterstützung für die Stadt Borken
(v. l.: Hans-Georg Braun, Heinrich Klein, Bürgermeister Bernd Heßler, Präsident Karl Heid, MK-Vorsitzender Richard Koch).sb.

Unter den Augen vom Landesverbandsleiter Hessen, Gerhard Geschwandtner, Bürgermeister Bernd Heßler, Hans-Georg Braun, Richard Koch und Heinrich Klein, trug sich der Präsident des Deutschen Marinebundes, Karl Heid, in das GoldenenBuch der Stadt Borken ein.sb.

Mitglieder und Freunde der Marinekameradschaft Borken. Ein Gruppenbild zum 90-jährigen Jubiläum auf der Rathaus-Terrasse gehörte dazu.sb.

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Bilder:Siegfried Möller


 

03.05.2013 Rees an Backbord

HNA 05.05.2013

Ein Schiff dient als Vereinsheim

90 Jahre Marinekameradschaft: Eine starke Bindung zum Meer

Borken. Fern ab vom Meer wird in Borken die Marinetradition gepflegt – und das schon seit 90 Jahren. Das Jubiläum der Marinekameradschaft (MK) Borken wurde am Wochenende gefeiert, unter anderem mit einem Landesverbandstag der hessischen Marinekameradschaften.

Stilvoll eingerichtet: Das Küstenwachboot KW 18.

Am Freitag war eine Delegation im Rathaus zu Gast, an der Spitze Karl Heid, Präsident des Deutschen Marinekameradschaftsbundes.

Es sei schon recht ungewöhnlich, dass mitten in Deutschland und weit weg vom Meer eine Marinekameradschaft gegründet worden sei, sagte Bürgermeister Bernd Heßler – und trotzdem verfüge die Borkener Gemeinschaft jetzt sogar über ein eigenes, wenn auch ausrangiertes Schiff, das als Vereinsheim dient. Richard Koch, der Vorsitzende der Marinekameradschaft Borken, ging auf die 90-jährige Geschichte des Vereins ein.

Fotos: Zerhau

Ein Schiff als Vereinsheim: Die Marinekameradschaft Borken, die am Wochenende ihr 90-jähriges Bestehen feierte, nutzt ein Küstenwachboot am Singliser See als Vereinsheim.

Als 1922 das Braunkohlkraftwerk gebaut wurde, entstand ein großer Bedarf an Menschen, die sich mit Dampftechnik auskannten. Da damals bei der kaiserlichen Marine Schiffe mit Dampftechnik angetrieben wurden, lag es nahe, diese Leute nach Borken zu holen. Bereits 1923 gründeten Marine-Freunde in Borken eine Kameradschaft.

Viele Jahre tagten sie in einem Gasthaus. Doch von Anfang an bestand der Wunsch nach einem eigenen Heim. 1989 kann die Idee auf, über den Deutschen Marinebund an ein Schiff zu kommen. Im Herbst 1992 konnten die Borkener tatsächlich das Küstenwachboot MK 18 zum symbolischen Preis von einer Mark erwerben. Am 26. April 1994 kam KW 18 schließlich durch die tatkräftige Unterstützung der damaligen Panzerpionierkompanie 50 aus Fritzlar in Singlis an. Einen Rückschlag gab es 1998, als das Schiff durch einen Brand schwer beschädigt wurde. Monate harter Arbeit lagen vor den Marinern. Inzwischen sind die Strapazen fast vergessen.

Normalerweise bekommt man zum Geburtstag Präsente. Die MK Borken machte es umgekehrt und überreichte der Stadt Borken unter anderem als Dank für die Unterstützung ein Modell des Küstenwachbootes 18, das Hans-Georg Braun in monatelanger Arbeit maßstabsgetreu nachgebaut hatte. Jetzt wird im Rathaus für einen geeigneten Platz gesorgt. (zzp)

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Bilder: Siegfried Möller


04.05.2013 Landesverbandstag in Borken Großenenglis

Landesverband Hessen im Deutschen Marinebund e.V.

Landesverbandstag 2013 in Borken-Großenenglis

Im maritim geschmückten Saal des Bürgerhauses fand am 04.05.2013 die Tagung des Landesverbandes Hessen statt. Landesverbandsleiter Gerhard Geschwandtner eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Teilnehmer und  die anwesenden Ehrengäste. Richard Koch von der MK Borken hieß die Tagungsteilnehmer ebenfalls herzlich willkommen und wünschte der Veranstaltung einen harmonischen Verlauf. Traditionell wurden die Verstorbenen mit einer Schweigeminute geehrt, auf der Trompete erklang die Melodie des Liedes „Ich hatte einen Kameraden“.

Nach den Grußworten der Gäste, bei denen besonders Bürgermeister Bernd Hessler noch einmal den Zusammenhang zwischen dem Bau des Kraftwerkes und dem Entstehen der MK Borken in 1923 umriss erfolgte die Ehrung verdienter Kameraden. Für die MK Borken wurde mit der Silbernen Verdienstnadel des DMB Klaus-Peter Krakow ausgezeichnet.

Nach einer kurzen Pause referierte der Präsident des DMB, Karl Heid, zu dem Thema: „DMB Heute und Morgen“. Nach einer lebhaften Diskussion erfolgten die Berichte des Landesverbandsleiters und der Gruppenleiter mit anschließender Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2012.

Es folgten die Grußworte an die MK Borken zu ihrem 90-jährigen Bestehen die von den verschiedenen Kameradschaften gerne wahrgenommen und mit einem kleinen Präsent unterstrichen wurden. Auch der Präsident des DMB ließ es sich nicht nehmen nochmals das Wort zu ergreifen, sich für die kameradschaftliche Aufnahme zu bedanken und der MK Borken alles Gute für die weitere Zukunft zu wünschen.

Die nun anstehen Wahlen wurden vom Wahlleiter Karl Heid souverän und zügig durchgeführt. Vor den Wahlen ging sein besonderer Dank für 14 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Landesverbandsleiter an Gerhard Geschwandtner, der nicht mehr für dieses Amt kandidierte. Zum neuen Landesverbandsleiter wurde Harald Mäßer und zum neuen GL Mitte Manfred Roth gewählt.  Die GL Nord, Ewald Depkat, und  Süd, Klaus Mehler wurden in ihren Ämtern bestätigt. Im Anschluss wurde Gerhard Geschwandtner von der Versammlung zum Ehren-Landesverbandsleiter gewählt.

Mit dem Singen der Nationalhymne endete dieser lebhafte und informative Landesverbandstag. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchten die Vertreter einiger Kameradschaften noch  KW18 um den Tag mit Kaffee und Kuchen sowie interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.

(sm)

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Bilder: Siegfried Möller


Ausklang vom Landesverbandstag bei der Marinekameradschaft Borken

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Bilder: Siegfried Möller


 Vielen Dank für die freundliche Genehmigung, dass wir die Bilder und Berichte einsetzen dürfen
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